Lesebazillus hilft beim Eindämmen des Corona-Virus

Pressemitteilungdes Bayerischen Bibliothekverbandes

Bibliotheksverband begrüßt Ermöglichen von Hol- und Bringdienste in Bayern

Der Bayerische Bibliotheksverband um den Vorsitzenden Dr. Gerhard Hopp, MdL, begrüßt die Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung, Hol- und Bringdienste in den bayerischen Bibliotheken zu ermöglichen. Unter Einhaltung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen und in Absprache mit Träger / zuständigen Behörden können nicht nur elektronische Medien ausgeliehen werden.  „Mit diesen kontaktlosen so genannten Library-to-Go-Diensten kann die wichtige flächendeckende Grundversorgung erfolgen. Damit können die öffentlichen Bibliotheken ihren Bildungsauftrag erfüllen und einen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten, weil beim gemütlichen Lesen zuhause die Ansteckungsgefahr vermutlich am geringsten ist. So kann der Lesebazillus mithelfen, den Corona-Virus einzudämmen“, stellt Hopp fest. 

Dem Gesundheitsministerium und dem Wissenschaftsministerium sowie der Staatskanzlei, mit denen die Verbandsspitze in den vergangenen Tagen intensive Gespräche geführt hatte, gilt ausdrücklich der Dank, diese praktikable und konstruktive Regelung zu eröffnen. Aufgrund der nach wie vor hohen Infektionszahlen hatte sich die Bayerische Staatsregierung zu einer Verschärfung und Vertiefung in weiteren Bereichen gezwungen gesehen, um die notwendige Reduzierung von Kontakten zu erreichen. „Auch für die bayerischen Bibliotheken ist der Schutz der Gesundheit der Menschen und die Bewältigung der Herausforderung durch die Corona-Pandemie von größter Bedeutung“, so der Vorsitzende.

„Mit der Öffnung der wissenschaftlichen Bibliotheken und den Regelungen für die öffentlichen Bibliotheken konnte nun eine Grundversorgung erreicht werden, die gleichzeitig sicher und gerade in diesen Zeiten notwendig und sinnvoll ist. Bibliotheken und Büchereien sind unverzichtbare Partner für Kindertagesstätten, Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Gerade jetzt müssen Schüler*innen, Student*innen und Familien direkten Zugriff auf die Medien in öffentlichen Bibliotheken haben“, unterstreicht Hopp.

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